Kürbis 2017

Farbenprächtiges Geschmackserlebnis

Orange, gelb, beige und grün – im Herbst leuchten die Kürbisse nicht nur auf den Feldern, sondern auch in den Regalen im Handelshaus Wedl. Ob roh, gebacken, gekocht oder gegrillt, der Kürbis darf in dieser Jahreszeit nicht auf den Tellern fehlen. Neben Rohnen und Karotten gehört der Allrounder zur traditionellen Tiroler Küche und erfreut Gaumen und Auge gleichermaßen. Wer seinen Gästen herbstli-che Kürbisspezialitäten servieren möchte, findet bei Wedl die richtigen Zutaten.

Der Traditionelle ganz neu

Durch die Rückkehr zur bodenständigen Küche erfreuen sich Hokkaido, Muskat, Butternuss und Co. großer Beliebtheit. Für Neukreationen rund um den Kürbis, gibt es im Handelshaus Wedl heuer eine neue Kürbisart. Der Lange von Neapel wurde heuer erstmals in Tirol angebaut und wird zwischen 60 cm und 1m lang. Der leicht zu schälende Kürbis hat dabei nur ein sehr kleines Kerngehäuse. Mit dem Langen von Neapel erhalten Suppe, Risotto und Püree einen ganz besonderen Geschmack. 

Das Superfood

Das Herbstgemüse ist nicht nur reich an Farben, sondern auch an wertvollen Inhaltsstoffen wie Vitamin C und Beta Carotin. Laut Martin Witting, Gemüseexperte im Handelshaus Wedl, wird dem Küris zurecht eine positive Wirkung auf die Gesundheit zugeschrieben. Kombiniert mit verschiedenen Gewürzen, wird das Kürbisgericht zum absoluten Highlight. Ganz klassisch mit Salz und Pfeffer gewürzt, erhält die Suppe mit etwas Curry oder Muskat noch mehr Pepp. Während Zimt und Nelken den fruchtigen Geschmack unterstreichen, kann der Kürbis auch mit Chili, Ingwer oder Kardamom verfeinert werden. 

Der Allrounder

Ob als Vorspeise, Hauptspeise, Beilage oder Kuchen, der Kürbis ist der klare Star im herbstlichen Kochtopf. Neben der klassischen Kürbiscremsuppe können Hokkaido, Muskat und Butternusskürbis noch viel mehr. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Gerichte wie Kürbisrisotto, Hörnchen mit Schmorkürbis oder Kürbiscarbonara erfreuen sich an zunehmender Beliebtheit. Vor allem Kombinationen mit Süßkartoffeln, Kürbispüree oder Chutneys dürfen in diesem Herbst nicht auf dem Teller fehlen.

Süß oder Sauer - der Kürbis kann beides

Eingelegt oder eingekocht überrascht der Kürbis mit seinem Geschmack. Denn sowohl süß als auch sauer ist der Kürbis eine genussvolle Beilage zum herbstlichen Gericht. Dafür wird der Kürbis in 2 bis 3 cm große Würfel geschnitten. Anschließen werden die Stücke mit Zimt, Nelken und wahlweiße mit Obst wie Äpfeln oder Orangen eingekocht. Für die saure Variante, werden die Kürbiswürfel in Essig und Öl eingelegt. Der Gemüseexperte ist sich sicher: Nicht viele Gemüsearten sind so variabel in ihrer Zubereitungsvielfalt wie der Kürbis. So wird jedes Herbstgericht zu einem farbeprächtigen Geschmackserlebnis!

Der Expertentipp:

Herr Martin Witting:„Unbeschädigte Kürbisse werden idealerweise an einem kühlen, dunklen Ort aufbewahrt. Dort können sie wochenlang gelagert werden. Kürbisse aus dem eigenen Garten sollten vor der Lagerung 14 Tage in der Sonne liegen gelassen werden, damit die Schale aushärten kann. Der Hokkaido-Kürbis ist der einzige, der mit Schale gegessen werden kann. Alle anderen müssen geschält werden – wir empfehlen das Schälen mit Messer.“